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3 Feuerwehrmänner der FF-St.Peter in der Au absolvierten eine Realbrandausbildung in Wels.

 

Um 11:30 Uhr startete der Tag für unsere 3 Feuerwehrmänner in Wels. Am Beginn der Realbrandausbildung standen einige organisatorische Dinge an, bevor es um ca 11:45 Uhr zur Ausrüstungsübernahme kam.

Ausgerüstet mit einer Branddiensthose und Schutzjacke der Firma Texport begann das Briefing im Zelt bei der Realbrandanlage.
Es wurde genau beschrieben, was wir zu erwarten hatten und welche Aufgaben gelöst werden mussten.
Die erste Station simulierte einen Zimmerbrand bei welchem sich der Rauch auf drei Zimmer ausgebreitet hatte.
Bei Nullsicht wurde vorgegangen, eine zweistöckige Hindernissstrecke überwunden bis sich der Trupp vor der Tür in Raum zwei sammelte, um in jenen vordringen zu können.
Nach der Türkontrolle, ob diese heiß oder kalt sei, wurde in den zweiten Raum eingedrungen und mit einer Menschensuche, wiederum bei Nullsicht, begonnen. Die Person konnte nach Bildung einer Suchkette, welche sich stets an der Wand entlag arbeitete, schnell gefunden werden. Nachdem die Person gefunden wurde, zogen wir uns wieder in den Vorraum zurück.

Jetzt standen wir vor der Tür zum Brandraum.

Die Tür wurde gecheckt, sie war brennheiß, mehr als ein kurzes Berühren war nicht möglich, da die Hitze durch den Handschuh spürbar war.
Wir stellten uns entlag der Wand auf und betraten dicht hintereinander und absolut am Boden den Brandraum.
Der Trainer brachte Löschwasser auf, dadurch stieg die gefühlte Temperatur steil an. Kurze Zeit später hieß es "Rückzug" und wir verließen den Container in Bodennähe, dort betrug die Temperatur ca 250°C.

Nach dem Versorgen der Atemschutzgeräte und einer kurzen Pause, in der viel Wasser getrunken wurde um eine Dehydration zu verhindern, ging es zum Hohlstrahlrohrtraining.
Es wurden die taktischen Grundlagen angewandt. So wurde das Vorgehen in einen Brandraum trainiert und das richtige Verhalten bei einer Durchzündung.
An dieses Training schloss die letzte Station an. Die Angriffsübung!

Es wurde zu zweit in einen Brandraum mittels C Hohlstrahlrohr vorgegangen.
Zuerst wurde die Tür überprüft, anschließend kühlte der Rohrführer den Raum mit kurzen Wasserstößen und zog sich wieder zurück.
Anschließend begaben sich beide Männer in das Innere des Brandraumes und es wurden die Rauchgase durch gezielte Sprühvorgänge gekühlt. Zum Schluss wurde eine Durchzündung angenommen und die Feuerwehrmänner mussten blitzschnell mit der neuen Situation klar kommen sowie die Gegenmaßnahmen einleiten. Danach zogen sie sich am bodenknienend zurück und ließen die nächsten Feuerwehrmänner üben.

Zum Schluss wurden noch Erfahrungen und Eindrücke ausgetauscht.

 

 

 
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